Immer wieder zeigen sich in Aufstellungen die starken und geprägten Einflüsse durch die Mutter, die bei Töchtern existieren. Von denen sie sich nicht lösen können. Die umgedrehte Variante gibt es auch, dass Töchter das Leben der Mutter bestimmen.

Hier wichtige Fragen, um zu erkennen, bin ich frei davon:

  • Wie oft habe ich Kontakt zu meiner Mutter?
  • Dient dieser Kontakt der Erfüllung der Pflicht oder entspricht dies einer Absprache?
  • Was geschieht, wenn du die Kontaktaufnahme nicht einhältst?
  • Entsteht bei dir ein schlechtes Gewissen, wenn du nicht angerufen hast oder du nicht vorbeigekommen bist?
  • Ist deine Mutter deine beste Freundin?
  • Kleidet ihr euch gleich?
  • Passiert es, dass du den Satz (oder ähnlich) sagst: „Das hat meine Mutter genauso gemacht!“

Solltest du durch die Beantwortung dieser Fragen zum Ergebnis kommen, du lebst überhaupt nicht dein eigenes Leben, so bietet es sich an, durch eine Aufstellungsarbeit dich von diesen Regeln und Verpflichtungen zu befreien. Damit du ein selbstbestimmtes, freies Leben nach deinen Wünschen und Bedürfnissen führen kannst.

In der Folge solcher Aufstellungen, werden die Beziehungen zwischen Tochter und Mutter klar und eindeutig. Sie ist nämlich deine Mutter, und du die Tochter. Nicht mehr und nicht weniger!

Im Übrigen ist es unerheblich, ob Mütter noch leben oder nicht. Diese Verpflichtungen durch die Vorfahren wirken immer im Leben, der jetzt Lebenden.

Gerade in Einzelaufstellungen können ggfs. auch intimste Details aufgedeckt und geklärt werden.

Halte dir stets vor Augen, du bist die Bestimmerin über dein Leben und die Heldin in deinem Leben. Wir sind nämlich nicht hier um unsere Mütter glücklich zu machen!