3 Phasen werden wir durchlaufen

1. Let it go!

Wir haben geschuftet und bis zum Burnout gearbeitet. Unser Geld investiert, und versucht damit Geld zu verdienen. Dann haben wir unser Geld für unsinnige Sachen ausgegeben und diese dann weggeworfen oder verschenkt. Wir waren überall auf dieser Welt. Wir wurden dekadent und Viele übergewichtig. Wir haben unsere Kinder vernachlässigt und ihnen eine gute Bildung bezahlt. Wir haben uns Menschen gekauft, geleast und sie benutzt, wenn sie uns nicht mehr taugten, haben wir sie ausgewechselt oder gekündigt. Unser Ego haben wir mit Konsum ernährt. Fast wussten wir gar nicht mehr, was wir uns noch kaufen oder aneignen könnten.

Wir hatten den Höhepunkt des Kapitalismus erreicht. Dies wissen wir heute jedoch erst im Rückblick. Corona hat uns nach diesem erreichten Gipfel so gewaltig ins Bergabrutschen gebracht. Dass manche verzweifelt nach der Bremse suchen. So etwas war keiner Planung vorgesehen. Ergo gibt es auch keine der bisher bekannten Bremsen, die eine Wirkung hat.

Jetzt dürfen wir die Alten, die Entscheider, die „Ewigen“, die Alles aufgebaut haben, ehren zum Mitmachen für die Zukunft einladen. Sie waren die „Bergauf-Führer“.

2. Now or never

Diesmal zum Glück kein Krieg. Und doch auch dieses Virus hat Menschen getötet. Vielleicht damit wir uns der Gefahr durch diese Krise bewusster sind. Und nicht einfach weitermachen, „ach ja, halb so schlimm……“ oder „das Packen wir schon und kommen zu schnell wieder in den bekannten Arbeits- und Lebensmodus“.

Wie ideal sind heute diese Voraussetzungen für eine neue, durch uns gestaltete Zukunft, um das Leben zu leben. Keiner kann tatsächlich vorhersagen, was morgen sein wird. Niemand deklariert sich als Experte und sagt uns, wie die Zukunft in allen Lebensbereichen aussieht. Keine Werbung verspricht uns: besser, höher, schneller, weiter, usw. Keiner weiß, was morgen sein wird.

Das, was wir heute haben ist die Basis an Wissen, an Erfahrungen und dem Mut für die Zukunft. Wir fangen nicht bei Null an, wir werden wahrscheinlich das benutzen, was wir noch haben, was wir noch tatsächlich davon brauchen werden. Oder es bleibt stehen, wir schlachten es aus und nehmen Teile davon, die schon zu unserem zukünftigen Leben passen. Zukunft wird ab sofort nur funktionieren, wenn nicht Einzelne, sondern die Gemeinschaft zusammenkommt und gestaltet.

3. Durch Adaption raus aus der Effizienz rein in die Resilienz

Der Egoismus kann nicht überleben und gehört der Vergangenheit an – vor Corona. Wir Menschen sind Wesen, die die Gruppe brauchen. In der Gruppe können wir uns entwickeln und der Gemeinschaft nützen. Ein Phänomen und ein Naturgesetz. Wenn wir in der Gruppe sind, können wir unsere Qualitäten und Ressourcen abrufen und zum Nutzen für die Gemeinschaft einbringen. Die Grundsätze für eine Gruppe könnten sein, wir sind gesund und uns geht’s allen gut, wenn jeder zu unserem Wohl handelt. Wir achten die Erde und das, was sie uns gibt. Davon nehmen wir nur das, was wir tatsächlich brauchen. Pflanzen und Tiere leben mit uns und sind Teil der Welt. Reich sind alle die, der in einem Clan leben, in dem jeder sich einbringen kann und Werte wie Liebe und Achtsamkeit leben.

In der Jetzt-Zeit schreibe ich als Einzelner, daher reichen meine Gedanken und Ideen nicht aus, den Text weiterzuführen. Dies wird erst in der neuen Gemeinschaft möglich sein, wenn wir uns darauf einlassen und zusammentun.

Let’s do it!